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Vorsorge

Was bedeutet Vorsorge?

Mit Vorsorge ist das Sparen für die Zeit nach der Pensionierung gemeint. Oft ist damit die gebundene Vorsorge oder mit anderem Namen die Säule 3a gemeint. Diese hat anders als das „normale“ Sparkonto grosse steuerliche Vorteile.

Es sind grundsätzlich 2 Formen zu unterscheiden:

  1. Die gebundene Vorsorge 3a: Jedes Jahr können Angestellte bis zu CHF 6‘682 und Selbständige ohne Pensionskasse bis zu CHF 33‘400 einzahlen (Stand 2012). Das einbezahlte Geld kann vom Jahreseinkommen abgezogen und muss nicht versteuert werden. Der Nachteil ist, dass die Gelder frühestens 5 Jahre vor dem Rentenalter ausbezahlt werden (Ausnahmen davon sehen Sie im Teil Leistungen).
  2. Leibrente (oder Lebensrente): Zum Zeitpunkt der Pensionierung haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder setzen Sie das vorhandene Geld gezielt bis zu Ihrem Ableben ein oder Sie geben es einer Versicherung – welche Ihnen dann jeden Monat einen fixen Betrag bezahlt bis zu Ihrem Lebensende (auch wenn Sie 92 Jahre alt werden!). Diese monatlichen fixen Summen nennt man Leibrenten.

Wer sollte vorsorgen?

Wer nicht vorsorgt wird nach der Pensionierung ein Problem haben. AHV und die Pensionskasse sichern Ihr Überleben ab (Essen, Krankenkasse, kleine Wohnung). Wer aber den Lebensstandart etwa gleich halten möchte wie vor der Pensionierung muss zwingend schon zeitig etwas zur Seite legen!

Einzahlung in die Säule 3a bei einer Bank oder Versicherung ist die beste und typischste Lösung in der Schweiz.

 

Für wen?

Leistungen

Säule 3a

Hauptziel der Vorsorge ist es, dass Sie auch nach der Pensionierung den heutigen Lebensstandard halten können. Typischerweise brauchen Rentner ca. 80% - 90% der heutigen Mittel um glücklich zu leben.

Wer schon früh in die Säule 3a einbezahlt erhält bei der Pensionierung Geld, welches hilft - zusammen mit der AHV und der Pensionskasse - diesen Lebensstil zu finanzieren. Vor der Pensionierung können Sie zudem wählen, ob Sie das Geld einer Versicherung anvertrauen und im Gegenzug bis zu Ihrem Ableben monatlich einen fixen Betrag erhalten – eine gute Sache!

Vor- & Nachteile bei der gebundenen Vorsorge 3a

Vorteile: Sie sparen auf dem angesparten Geld bis zu 40-50% Steuern. Sie können den gesamten Betrag von Ihrem Einkommen abziehen. Je höher Ihre Steuerbelastung ist, desto mehr sparen Sie. Zudem wird das Geld höher verzinst als auf einem Sparkonto.

Zudem werden Sie zum vorsorgen „gezwungen“, denn Ihr Geld erhalten Sie im Normalfall frühestens 5 Jahre vor dem offiziellen Rentenalter wieder zurück.

Nachteil: Das Geld ist gebunden – d.h. Sie können es nicht einfach abheben.

Wichtige Überlegungen vor dem jährlichen Entscheid, ob Sie einzahlen oder nicht

Die Frage muss lauten: Wie viel Steuern spare ich dieses Jahr effektiv – d.h. sind es 10% Ersparnis oder 30%. Ein Berater kann dies für Sie ausrechnen. Die zweite Überlegung muss sein, ob Sie das Geld nicht zwingend brauchen (d.h. zum „Überleben“). Vorsorgen ist wichtig – es darf auch etwas wehtun, wenn Sie das Geld nicht für Luxus zur Verfügung haben!

Die optimale Anlageform der Säule 3a

Wenn Sie jedes Jahr viel Geld für Ihre Altersvorsorge investieren, sollte es Ihnen viel bedeuten, wie gut das Geld angelegt ist. Oft ist dies leider nicht der Fall.

Die Anlageform wird vom Staat etwas reguliert. D.h. es dürfen maximal 50% in Aktien investiert werden. Jede Bank und Versicherung zahlt ihnen andere Zinsen. Diese variieren aktuell von 2.37% bis 1.25% (Stand 2012). Das ist ein riesiger Unterschied!

Tipp: Umso jünger Sie sind, desto höher sollte der Aktienanteil sein.

Tipp: Der Zins ist wichtig. Sie können jedes Jahr das 3a Konto wechseln – tun Sie das, damit die Banken auch etwas Druck erhalten Ihnen hohe Zinsen zu bezahlen!

Frühzeitiger Bezug aus der Säule 3a

In den folgenden Fällen müssen Sie nicht bis zur Pensionierung warten:

  • Erwerb von Wohneigentum zum Eigenbedarf: Wer für den eigenen Bedarf Wohneigentum erwirbt, kann dafür auch die Säule 3a verwenden.
  • Endgültiges Verlassen der Schweiz: Wer definitiv auswandert, kann sich sein Alterskapital auszahlen lassen.
  • Selbständigkeit: Wer sich selbständig macht und deswegen keiner obligatorischen beruflichen Vorsorge mehr untersteht, kann sich die 3. Säule im 1. Jahr der Selbständigkeit auszahlen lassen. Dies ist nur möglich, wenn man eine Personengesellschaft gründet; bei einer juristischen Person (Aktiengesellschaft, GmbH) gilt man nicht als Selbständiger, sondern als Angestellter.
  • Einkauf Pensionskasse: Das Kapital aus der 3. Säule kann auch für den Einkauf in eine steuerbefreite Vorsorgeeinrichtung verwendet werden.
  • Invalidität oder Tod: Wer stirbt oder die ganze Invalidenrente der IV bezieht und das Invaliditätsrisiko nicht versichert ist, kann sich das auszahlen lassen.

Vorsicht Falle!

Im Bereich der Vorsorge ist die grösste Falle an einen unseriösen und oder inkompetenten Berater zu gelangen.
Wählen Sie entsprechend nur die positive bewerteten Berater auf unserer Seite und sprechen Sie im Gespräch folgende Themen an:

Tiefer Zins auf dem 3a Konto: Die Zinsunterschiede auf den 3a Konten der Banken sind sehr unterschiedlich. Vergleichen Sie mind. 3 Banken und wählen Sie die Bank die am meisten Zins gibt.

Steuervorteil: Dies ist ein wichtiger Vorteil – aber passen Sie auf. Wer z.B. CHF 40‘000 Einkommen in Zürich versteuert – spart nur ca. CHF 650 steuern, wenn er CHF 6‘682 in ein 3a Konto einbezahlt – dies ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, dass das Geld dann sehr lange nicht mehr verwendet werden kann.

Falsche Anlageform: Die meisten Berater erhalten mehr Provision, wenn Sie eine Anlage mit vielen Aktien wählen. Tun Sie das nur, wenn Sie jung sind und Ihr Anlagehorizont noch mind. 10 Jahre ist. Für Leute ab ca. 50 sollte ein tieferer Aktienanteil gewählt werden.

Mehrere 3a Konten: Legen Sie mehrere 3a Konten an – z.B. 4 Stück. Das hat den Vorteil, dass Sie sich diese gestaffelt ausbezahlen können – auch das spart dann wieder Steuern.

Unseriöser Berater: Passen Sie vor „Feierabendverkäufern“ auf. Vorsorgen ist zu wichtig, als dass Sie sich wegen einer Fehlberatung im Alter Sorgen machen müssen.

Leibrente: Wenn Sie keine Nachkommen haben, können Sie die Rente auch ohne Rückgewähr abschliessen – d.h. Sie erhalten ca. 15% mehr Geld pro Monat – wenn Sie sterben kann die Versicherung das Geld aber für sich behalten und nicht an Erben auszahlen

FAQs

Krankentaggeld

Was ist ein Krankentaggeld?

Eine Taggeldversicherung wird im Falle von längerer Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit benötigt. Wenn die Person noch immer nicht arbeitsfähig und keine Aussicht auf Heilung besteht, dann tritt die staatliche Invalidenversicherung (IV) spätestens nach 12-24 Monaten in Kraft. Die Taggeldversicherung dient dazu, die Zeit zwischen Start der Erwerbsunfähigkeit und der Invalidenrente finanziell zu überbrücken und bezahlt 80% des bisherigen Gehalts bzw. eine fixe Summe.

Warum brauche ich eine Krankentaggeldversicherung?

Wenn Sie aufgrund einer Krankheit nicht mehr arbeiten können, muss der Arbeitgeber Ihnen den Lohn von Gesetzeswegen nur über eine kurze Dauer weiterzahlen. Selbstverständlich gibt es auch Firmen, welche für Sie ein solches Taggeld abgeschlossen haben (Kollektives Krankentaggeld), aber leider nicht alle.

Um die Dauer von bis zu 24 Monate ohne Gehalt und IV zu überbrücken, gibt es das Krankentaggeld

Taggeldversicherung benötigen Sie hauptsächlich im Falle einer Krankheit. Bei Erwerbsunfähigkeit durch Unfall und der damit verbundene Lohnausfall ist durch die obligatorische Unfallversicherung grösstenteils abgedeckt.

Für wen?

Leistungen

Monatlicher Betrag je nach Invaliditätsgrad:

Das Grundprinzip ist einfach. Sie bezahlen pro Jahr eine Prämie und erhalten bei Invalidität oder Teilinvalidität einen Betrag. Aber Achtung – folgende Aspekte müssen Sie zwingend mit einem Versicherungsberater klar besprechen.

Welcher Bedarf besteht?

Sie müssen zuerst genau abklären, welcher Bedarf besteht. Erkundigen Sie sich beim Arbeitgeber ob und für wie lange im Falle einer Arbeitsunfähigkeit Sie den Lohn ausbezahlt bekommen. Anschliessend überlegen Sie sich mit Hilfe eines Versicherungsberaters, welchen Betrag Sie monatlich benötigen und wie gross die Lücke effektiv ist.

Summenversicherung:

Wenn Sie keine regelmässiges Einkommen haben (z.B. als Selbständiger), sollten Sie unbedingt eine fixe Summe definieren, welche ausbezahlt wird. Wenn Sie Angestellt sind und ein Taggeld benötigen, können Sie auch den effektiven Lohnausfall (AHV-Lohnausweis) versichern

Wartefrist:

Die Wartefrist ist für die Preisberechnung zentral. Passen Sie die Wartefrist der Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers an – diese hängt von der Dauer des Arbeitsverhältnisses ab.

Höhe des Taggelds:

Überlegen Sie sich genau was Sie brauchen (und was nicht). Die Höhe der Rente bestimmt die Kosten massiv. Ein Versicherungsberater kann Ihnen helfen den Bedarf zu bestimmen.

Vorsicht Falle!

Im Bereich der Lebensversicherungen gibt es viele Fallen. Die Grösste ist, an einen unseriösen und oder inkompetenten Berater zu gelangen. Wählen Sie entsprechend nur die positive bewerteten Berater auf unserer Seite und sprechen Sie im Gespräch folgende Themen an:

Leistungen von Arbeitgeber und Unfallversicherung:

Fordern Sie Transparenz, wie viel Geld Sie von den beiden Instituten erhalten.

Genaue Höhe:

Versichern Sie nicht zu viel (und nicht zu wenig). Wer die optimale Höhe trifft macht es richtig.

Summenversicherung:

Selbständige sollten immer eine feste Summe versichern – d.h. einen Betrag in Franken ab, den Sie monatlich erhalten. Arbeitnehmer können ggf. auch den effektiven Lohnausfall versichern bzw. 80% davon.

Vorsicht bei Überschussversprechungen:

Die Überschüsse sind oft viel zu hoch versprochen – lassen Sie sich nicht davon blenden!

FAQs